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Sisi auf Schloß Gödöllö

Sisi auf Schloß Gödöllö

fiction by Christian Frosch, AT/DE 1994, 40 min., 35mm

"Once the Empress sent for the latest circus attraction, two negro girls joined at waist, to come to Gödöllö for her to see. Elisabeth said to her mother: "But the Emperor was so disgusted at the mere thought, he didn't even want to look at them." (Legacy of Corti, 1875 document) Artists, actors, Siamese twins, a summer night's dream: Sisi (irritable), Franz Joseph (vomiting), a night, a blood bath and a duet in the mountains... This is the raw material which makes up this nightmare. "Sisi at Castle Gödöllö", a merciless operetta.

Script / Director:
Christian Frosch
DoP:
Johannes Hammel
Cast:
Ursula Ofner
Haymon M. Buttinger
Music/Editing :
Michael Palm
Sound:
Ulla Kösterke
Production dept.:
Jost Hering Film
Co-production:
Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin
Christian Frosch
Production assistant:
Bernadette Stummer

Festivals

Selection

  • Int. Filmfestival Rotterdam
  • Wiener Festwochen
  • Diagonale Salzburg
  • Belo Horizonte (Brazil Short Film Festival)


TV:

  • ORF Kunststücke, 3-Sat

Press

"Christian Frosch setzt vor allem auf die melancholisch-dämonische Grundstimmung. Von Beginn an kontrastieren die gefühlsbetonten Visionen der Kaiserin (die von Entrücktheit bis Sadismus reichen) mit einer mehr als prosaischen (fiktiven) Wirklichkeit, in welcher Lakaien genussvoll das "kaiserliche Leder" (Stiefel) lecken und Franz Josef versunken in der Nase bohrt. Die Langeweile hat den Geist des Monarchenpaars auf eine kindliche Stufe zurückversetzt, die das Quälen und Töten zu einem Spiel macht, dessen Folgen kurz und tränenreich bedauert werden, bevor zur nächsten Tat gestritten wird."gew.,
Neue Zürcher Zeitung
"Christian Frosch zerlegt in "Sisi auf Schloss Gödöllö" nicht nur lustvoll Kaiserin und Heimatkino, sondern weiß außerdem mit farblicher, musikalischer, mimischer Raffinesse zu überraschen. Ursula Ofner gibt, in wundervoller Selbstüberhöhung, die dekadente Regentin: Vor Grün und Orange, Nachtschwarz und Blutrot. Eine symmetrische, selbstironische Heimatoperette, die man nach einer Dürermadonna farbabgestimmt und nach allerlei Körpersäften choreographiert hat."
Stefan Grissemann, Die Presse
Eine Denkmalschändung, die unter dem Schutzmantel ? Kunst-Stücke" ins Programm rutschte (...) eine Schande für Österreich.
Werner Urbanek, Kronen Zeitung

 

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